Ultraschall

Ultraschall
Ultraschall

Das therapeutische Wirkprinzip

Der Ultraschall hat sowohl eine thermische als auch eine mechanische Wirkung. So werden die vom Gewebe aufgenommenen Schallwellen in Wärme umgewandelt. Auf diese Weise kann der Ultraschall bis in tiefste Gewebeschichten eindringen. Der Ultraschall löst darüber hinaus aber auch Druckschwankungen aus, die mit einer Mikromassage im Gewebe zu vergleichen sind.

Der Ultraschall lindert Schmerzen, fördert die Durchblutung, verbessert die Dehnbarkeit von kollagenen Fasern, löst Krampfzustände, steigert Zellaktivität und Stoffwechsel und entspannt die Muskulatur. Außerdem wird durch die Ultraschalltherapie die Regeneration von erkrankten Geweben in Gang gesetzt.

Die Ultraschalltherapie

Zur Fortleitung der Ultraschallwellen wird ein Schallkopf verwendet, den man direkt auf die Haut aufsetzt und langsam kreisförmig bewegt.

Indikationen

  • Arthrosen
  • Tennisellbogen
  • Fersensporn
  • Kalkschulter
  • Muskelschmerzen
  • Nervenschmerzen (Neuralgien)
  • Rückenschmerzen
  • Narben
  • Zerrungen, Quetschungen und weitere Verletzungen
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (z.B. rheumatische Arthritis oder Morbus Bechterew)

Kontraindikationen

  • Hautläsionen
  • grippaler Infekt
  • Fieber

TherapiedauerDr. Markus W. J. Reiner

5 Minuten

Kommentare sind geschlossen.