Zellenbad

Zellenbad
Zellenbad

Galvanisations- oder Gleichstromtherapie

Das therapeutische Wirkprinzip

Die Galvanisation bewirkt eine Erweiterung der Gefäße und hat eine lang andauernde Schmerzlinderung zur Folge. Dabei fördert sie die Mehrdurchblutung von Haut und Muskulatur und verbessert das Zellwachstum sowie die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen. Zudem wirkt sie sich günstig auf das zentrale Nervensystem aus, besitzt muskelentspannende Eigenschaften und beschleunigt den Heilungsprozess sowie die Regeneration.

Die Zellenbäder

Bei diesen Bädern dient das Wasser als Elektrode und ermöglicht so einen optimalen Stromübergang in weitere Bereiche des Körpers. Man unterscheidet das Zweizellen- und das Vierzellenbad. Entweder werden die Arme, die Beine oder alle vier Gliedmaßen des Patienten in zwei oder vier separate Wannen getaucht und von Strom durchflossen.

Indikationen

  • Kreuzschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Ischiasbeschwerden
  • Arthrosen
  • Gefühlsstörungen an Armen und Beinen
  • Durchblutungsstörungen
  • kalte Füße
  • Nervenschmerzen (Neuralgie)
  • Neuropathien

Kontraindikationen

  • Herzschrittmacher
  • Verletzungen und Erkrankungen auf der Haut
  • metallische Endoprothesen (z.B. Hüfte, Knie)
  • Implantate im Stromfeld
  • grippaler Infekt
  • Fieber
  • Schwangerschaft

Therapiedauer

10 Minuten                                                                                                                                Dr. Markus W. J. Reiner

Markus W.J. Reiner

Über Markus W.J. Reiner

Dr.med.univ. (Innsbruck), Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (Stolzalpe), Arzt für Allgemeinmedizin, Arzt für Manuelle Medizin nach Dr. Karl Sell, Mitglied der ÖGO (Österreichische Gesellschaft für Orthopädie), der ÖAMM (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Manuelle Medizin), der Oberösterreichischen Ärztekammer; ÖÄK-Fortbildungs-Diplom.
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